Nachwuchsradsport im TSV Oberammergau



Bericht von Flori Nowak zum Bahnlehrgang/Trainingsrennen in Frankfurt/Oder vom 11. bis 13.12.2009

Am Freitagabend haben sich die Lehrgangsteilnehmer des BRV-Landeskaders in Nürnberg an der Radrennbahn getroffen. Nach dem Umladen der Räder in den BRV-Bus, dem Abendessen und einer kurzen Besprechung ging´s sofort ins Bett. Bereits um 6 Uhr morgens ging´s dann weiter nach FFO. Um 13:00 Uhr war der erste Start, ca. 45 min davor kamen wir an!

Es musste also schnell gehen, kurz Räder umbauen, flott die Rennklamotten anziehen und schon ging´s auf die 50° steile und 285 Meter lange Bahn, was große Überwindung verlangte ganz oben zu fahren!

Die U17-Klasse wurde in die zwei Jahrgänge 1995 bzw. -94 aufgeteilt. Der erste Wettbewerb war ein Ausscheidungsfahren mit ca. 40 Startern aus ganz Deutschland. Mit meinem 5. Platz und damit bester Bayer war ich mehr als zufrieden! Nach einer halbstündigen Wettkampfpause ging´s mit einem Temporennen weiter, bei dem ich ebenfalls den 5.Platz belegte und wiederum bester Bayer war. Nach den zwei sehr harten Rennen fehlte mir im anschließenden Punktefahren über 40 Runden die nötige Kraft für die vorderen Plätze und ich musste mich mit dem 20. Rang zufrieden geben. Am Abend waren wir ca. 15 min von der Bahn entfernt untergebracht. Erst duschen, dann Abendessen und anschließend noch eine Besprechung über Bahntaktiken und Fahrweisen.

Am nächsten Morgen ging es wieder sehr früh los: um 6 Uhr wecken und um halb 8 Uhr Abfahrt zur Bahn. Um 11 Uhr hatten wir unseren ersten Wettkampf, ein Temporennen über 20 Runden. Mit 2 Wertungspunkten und dem 8 Platz war ich relativ zufrieden. Anschließend kam der härteste Wettkampf, ein Punktefahren beider Jahrgänge über 40 Runden. Es waren etwa 45 Starter bei den geraden und 55 bei den ungeraden Nummern im Rennen, ich hatte eine ungerade Nummer. Mit 8 Wertungspunkten und Platz 3 war ich zweitbester vom 95er Jahrgang und wiederum bester Bayer!

Dann war die ganze Sache auch schon wieder vorbei und es ging auf den langen Heimweg. Wegen eines Staus bei Leipzig kamen wir erst um 21:30 in Nürnberg an. Im Großen und Ganzen aber hat es sich trotz der Anstrengungen und der langen Fahrtzeiten gelohnt. Zum einen um das Fahren auf der Bahn im großen Feld zu erlernen und zum anderen zur Kontrolle des Leistungsstands.

Flori Nowak
Dez. 2009
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